Montag, 20. August 2012

Konennähgarn ohne Konenständer

Heute ein Tipp für alle, die gern mit Konennähgarn nähen.

Das Garn ist oft dünner als normales Nähgarn. Die dünnere Stärke ist aber auch oft ausreichend fest.
Hier muss jeder selbst probieren und entscheiden, was damit genäht werden kann und was nicht.

Aber...die Konen passen nicht auf die normalen Garnrollenhalter der Nähmaschine. Wer dann keinen Konenständer zum Anbauen an die Nähmaschine hat (wie zum Beispiel bei Janome) oder einen extra gekauften, den man einfach neben die Nähmaschine stellen kann, wird evtl. verzweifeln: Die Kone fällt um, das Garn läuft nicht sauber ab, dadurch wird das Nähbild der Naht unregelmäßig, es ziehen sich evtl. Schlaufen.... usw. usw.

Eine Sicherheitsnadel, ein Stückchen Kreppklebeband und ein leeres sauberes Gurkenglas können hier helfen.

Die Sicherheitsnadel wird an der rechten Seite der Nähmaschine auf dem Kopf, also mit dem Federloch nach oben, mit einem Stück Kreppband am oberen Rand so angeklebt, dass sie über den Nähmaschinenrand etwas hinweg ragt.



Die Nähgarnkone kommt in das Gurkenglas. So kann sie nicht mehr umfallen. Das Glas steht rechts neben der Nähmaschine unterhalb der angeklebten Sicherheitsnadel.



Den Faden führt man nun oben durch das "Sicherheitsnadelöhr" und dann normal weiter durch die Fadenführung der Nähmaschine.
 

Probiert es mal aus.

Paula
 
 

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